GWW ruft Branche zu politischer Beteiligung auf
Veröffentlicht am 06.07.2026
Mit einem Mailing wendet sich der Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. (GWW) gemeinsam mit dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) und dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) an die Teilnehmer der Werbeartikelbranche. Hintergrund ist das vom Koalitionsausschuss vorgelegte „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“, das aus Sicht der Verbände Chancen für Bürokratieabbau sowie den Abbau von Berichtspflichten eröffnet und damit langjährigen Forderungen der Branche entspricht.
Die Verbände sehen nun einen günstigen Zeitpunkt, um mit vereinten Kräften eine grundlegende Reform der Besteuerung und der Aufzeichnungspflichten beim Einsatz von Werbeartikeln in Unternehmen politisch zu adressieren. Dazu werden die Branchenteilnehmer aufgerufen, sich direkt an die Abgeordneten des Deutscher Bundestag zu wenden, vorzugsweise an Vertreter der Regierungskoalition aus CDU und SPD.
Zur Unterstützung stellt der GWW ein vorformuliertes Musteranschreiben sowie ein Forderungspapier und eine Steuereinnahmenschätzung zum Download bereit. Empfohlen wird, die Abgeordneten anhand der Wahlkreisliste auszuwählen, deren aktuelle Kontaktadressen zu nutzen und die Schreiben auf offiziellem Briefpapier zu versenden.
Ziel der Aktion ist es, durch eine möglichst breite Beteiligung den politischen Handlungsdruck zu erhöhen und die Position der Branche gegenüber Parteien, Fraktionen und Bundesinstitutionen zu stärken. Die Verbände bitten zudem um Rückmeldung, welche Abgeordneten kontaktiert wurden und welche Reaktionen erfolgten. Angesichts der bevorstehenden parlamentarischen Sommerpause wird zu einer zeitnahen Ansprache geraten.
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