Werbeartikel als emotionaler Anker für digitale Botschaften
Veröffentlicht am 23.04.2026
Der rasante Fortschritt der Digitalisierung in Form des aktuellen KI-Booms revolutioniert auch das Marketing: Autonome Agenten übernehmen aktive Rollen, aus SEO wird GEO – Generative Engine Optimization – und KI-gestützte digitale Werbung wirkt stärker kontextbasiert, KI-gesteuert und weniger manuell kontrollierbar. Diese Entwicklung ruft aber auch eine Gegenreaktion hervor: Multisensorisches Marketing gewinnt an Bedeutung. Generative KI eröffnet bisher ungeahnte Möglichkeiten, mit einfachen Mitteln digitale Kampagnen zu entwickeln. Sie kann aber auch ein zweischneidiges Schwert sein: Nämlich dann, wenn die so erzeugten Texte, Bilder und Videos nicht als Anstoß zu einer kreativen Weiterentwicklung der Inhalte genutzt, sondern als fertiges Endprodukt missverstanden werden – schnell erzeugte, massenhaft veröffentlichte Inhalte, die zu einer audiovisuellen Reizüberflutung führen und emotionale Tiefe vermissen lassen.
Effektvolle sensorische Synergien
Menschen nehmen ihre Umwelt jederzeit mit allen fünf Sinnen wahr, auch wenn sie sich vordergründig auf einen Sinn konzentrieren. Wer ein Buch liest, ertastet beim Umblättern automatisch die Papierqualität. Zwar ist die bewusste Konzentration auf das visuelle Erfassen des Inhalts gerichtet, doch das haptische Erleben fließt genauso in die Wahrnehmung mit ein und beeinflusst, wie das Buch bewertet wird.
Diese Art von Qualität macht für Klaus Pohn, Präsident des Verbands österreichischer Werbemittelhändler (VÖW), das große Potenzial von haptischer Werbung aus. Der erfahrene Werbemittelprofi schöpft dabei aus seiner langjährigen Praxis und seinen positiven Erfahrungen zur Wirkung multisensorischen Marketings beim Einsatz haptischer Promotionsprodukte: „Was wir berühren und in die Hand nehmen können, das begreifen wir im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Damit überprüfen wir visuell wahrgenommene Eindrücke und verknüpfen sie mit emotionalen und kognitiven Empfindungen, die uns länger im Gedächtnis bleiben.“
Eine besondere Stärke von Werbeartikeln bestehe darin, so Pohn weiter, dass sie die Wahrnehmung durch mehrere Sinne kombinieren. Sei es visuell mit Farben, Formen und einem ansprechenden Design, olfaktorisch durch Duftstoffe, die vom Produkt ausgehen, oder akustisch durch Rascheln oder Knistern – kombiniert mit dem Gewicht des Artikels, der Beschaffenheit der Oberfläche und dem Wärme- oder Kälteempfinden entstehe eine unverwechselbare Synergie, die sich wesentlich stärker einpräge als eine rein audiovisuelle Erfahrung. Klaus Pohn weiß: „Das macht Werbeartikel zu einem multisensorischen Aufmerksamkeits-Booster, der digitale und audiovisuelle Werbeformen perfekt unterstützt. Ein gut durchdachtes Zusammenspiel aller Marketingkanäle entfaltet so die größte und nachhaltigste Werbewirksamkeit.“ Quelle: VÖW
http://werbemittelhaendler.at/
Wie unverzichtbar multisensorisches Marketing auch in digitalen, von der KI zunehmend geprägten Zeiten ist, zeigt der Stand „The Hapticologist – The Center of Seven Senses“ auf dem OMR-Festival in Hamburg, einem größten Events der Online-Marketing und -Digitalbranche Europas. Am 5. und 6. Mai präsentieren hier bereits zum zweiten Mal 14 Unternehmen aus dem Werbeartikel- und Merch-Business mit einem gemeinsamen Auftritt, wie haptisches Marketing als multisensorisches Markenerlebnis an Bedeutung gewinnt.
Alles Wissenswerte über The Hapticologist unter: https://www.thehap.bar/
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